B-Vitamine als natürliches Doping für Sportler




Eine nachlassende sporliche Leistungsfähigkeit trotz intensivem Training kann ein Hinweis auf eine unzureichende Versorgung mit B-Vitaminen sein. Bereits eine geringfügige Unterversorgung führt bei Sportlern zu einer Beeinträchtigung der Leistungseffizienz, der Regenarationsfähigkeit sowie der Immunabwehr. Das ist das Ergebnis einer aktuellen US-amerikanischen Studie, berichtet heute Diplom Ernährungswissenschaftlerin Judith Männich von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diatetik e. V. in Aachen.


Leistungsportler weisen durch einen erhöhten Energieverbrauch, vermehrten Gewebeaufbau sowie eine gesteigerte Ausscheidung einen wesentlich höheren Bedarf an Vitaminen auf, als Nicht-Sportler. Die B-Vitamine Thiamin (B1), Riboflavin (B2) und Pyridoxin (B6) sind für die Energiebereitstellung, Cobalamin (B12) und Folsäure (B9) für die Zellerneuerung im menschlichen Organismus notwendig.


Aufgrund der veränderten Stoffwechsellage und des spezifischen Vitaminbedarfs ist für sportlich aktive Menschen eine dem jeweiligen Leistungsniveau angepasste Ernährungsweise notwendig.


Bei einer normalen ausgewogenen Mischkost mit ausreichend Vollkornprodukten, Gemüse, Obst sowie einem moderaten Fleisch- und Fischkonsum sind Mangelerscheinungen eher selten. Jedoch kann sich nach den Ergebnissen der amerikanischen Wissenschaftler die zusätzlich Einnahme von B-Vitaminen als sinnvoll erweisen.

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