Pillen und Pulver statt Gemüse und Obst?




Nahrungsergänzungen in Form von Vitaminen und Mineralstoffen erhalten Konkurrenz. Sekundäre Pflanzenstoffe, verpackt in Gemüsekapseln, Fruchtpulver und Rotweinpillen sind im Trend. Die Werbung verheisst eine Extraportion Gesundheit, die sonst nicht mehr zu haben sei. Was ist von einem solchen Versprechen zu halten?



Sekundäre Pflanzenstoffe sind unterschiedliche chemische Verbindungen, die ausschliesslich in Pflanzen vorkommen. Sie spielen entgegen ihrem Namen keine zweitrangige Rolle: sie kommen in Nahrungsfasern vor und geben Obst und Gemüse Farbe, Duft und Geschmack. Für die Pflanzen sind diese Stoffe lebenswichtig. Auch für den Menschen werden verschiedene gesundheitliche Vorteile diskutiert, wissenschaftlich gesichert ist jedoch erst Weniges.


Nach ihren funktionellen und chemischen Eigenschaften werden die sekundären Pflanzenstoffe in verschiedene Gruppen eingeteilt. Die Bekanntesten sind unter anderem Carotinoide, Flavonoide, Glucosinolate und Polyphenole.


Carotinoide färben Karotten und Aprikosen orange und die Tomaten rot. Studien zeigen eine positive Wechselwirkung zwischen einem hohen Konsum an Carotinoiden und einem verminderten Risiko für verschiedene Krebsarten.

Flavonoide sind weit verbreitete Farbstoffe im gelben oder rot-violetten Bereich. Der wichtigste Vertreter ist Quercetin. Er kommt in Zwiebeln, Broccoli, Äpfeln und Beeren vor. Quercetin schützt die Zellen und Blutgefässe vor einer Schädigung durch agressive freie Rakikale.

Glucosinolate sind für die Schärfe von Senf, Meerettich und Kresse verantwortlich oder für den bitteren Geschmack von Kohl. Glucosinolate sind nicht selbst aktiv - erst ihre Abbauprodukte. Diese entstehen, wenn da pflanzliche Gewebe durch Kauen oder Rüsten, Schneiden und Hacken zerstört wird. Clucosinolate haben unter anderem eine stark antimikrobielle Wirkung und schützen vor Harnwegserkrankungen.

Polyphenole kommen als Farb-, Geschmacks- und Geruchsstoffe in vielen Obst- und Gemüsesorten vor. Sie haben eine breite gesundheitliche Wirkungspalette, unter anderem wirken sie auch gegen Krebs.


Je mehr desto besser? Oder doch nicht!

Befürworter von Obst- und Gemüsekonzentraten als Form der Nahrungsergänzung argumentieren, dass heutzutage fast jeder mehr oder weniger mangelhaft versorgt ist. Wegen Stress, Schadstoffen, UV- Strahlung und Ozon bräuchten die Menschen mehr Nährstoffe als früher. Zudem enthielten Früchte und Gemüse immer weniger Nährstoffe, da sie in halbreifem Zustand geerntet, lange transportiert und gelagert sowie falsch zubereitet würden. So lässt sich das schlechte Gewissen beruhigen, wenn es beim regelmässigen Konsum von Früchten und Gemüse happert. Sogar Menschen, die sich bereits gesund ernähren, wollen sich mit Fruchtpulver und Gemüsekapseln Gutes tun, ganz nach der Devise "je mehr, desto besser".


Es müsste eigentlich nur beachtet werden, dass der Darm das Optimale an Nährwert herausholen kann. Das ist möglich, wenn das biologische Gleichgewicht im Darm vorhanden ist. Dieser Zustand erreicht man am Besten durch eine Einnahme der Edifors Hefeprodukten.

Einerseits befähigt es den Darm, bis zu 75% mehr Nährstoffe aus den frischen Produkten zu holen und anderseits hilft es, das körpereigene Depot wieder aufzufüllen.


Unsere 6 Wohlfühltips:

  1. Essen Sie täglich zwei Portionen Obst und drei Portionen Gemüse. Eine Portion entspricht 120 g

  2. Essen Sie bunt: orange Karotten, rote Äpfel, grüner Salat, violette Aubergine, Brombeere usw. je farbenfroher Sie essen, desto mehr verschiedene sekundäre Pflanzenstoffe sind in Ihrer Mahlzeit.

  3. Wählen Sie regelmässige Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte.

  4. Würzen Sie mit Knoblauch, Zwiebeln und frischen Kräutern

  5. Bevorzugen Sie saisonales, ausgereiftes Gemüse und Obst.

  6. Nehmen Sie hin und wieder Edifors Hefeprodukte zu sich um das biologische Gleichgewicht im Darm aufecht zu erhalten, das ihn befähigt, möglichst viel Nährwert aus der natürlichen Nahrung zu fischen.




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